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Zimmer und Schlafgelegenheit

In einem kleinen umstrukturierten Haus 800 Meter von der Restaurant entfernt befinden sich 3 Zimmer mit eigenem Bad und ein Schlafsaal mit 10 Schlafplätze, der als “Schlafgelegenheit” für Gruppen oder für die Wanderer auf den okzitanischen Wanderwegen dient.
Das Haus stellt auch eine kleine Küchenzeile und eine Lounge zur Verfügung. Normalerweise wird das Frühstück im Restaurant serviert, aber die Wanderer mit kleinen Kindern oder diejenige die eine Tasse Tee oder Kaffee nach der Rückkehr von einer Reise genießen wollen, können unsere Küche verwenden. Private Parkplätze und Möglichkeit ihre Ski oder Sportgeräte in einer geschlossenen Garage zu ordnen.
Ermäßigungen für Gruppen oder für Aufenthalte länger als 2 Nächte .
Kostenlos Reiseführer für mehr als 10 Personen.
30% Ermäßigung für Kinder bis zu 12 Jahren.

DIE GESCHICHTE VON GRICH…

Eine antike Volkslegende erzählt, dass die Einwohner von San Michele im ganzen Mairatal Grich genannt wurden …. Und das ist der Grund warum unserem Lokal den Namen „La Tano di Grich“ gaben. Im Inneren des Lokals befinden sich alte Wasserschleusen, auf denen diese eigenartige Geschichte teilweise dargestellt ist ….
Als vor hundert Jahren Ludwig der Zweite, Markgraf von Saluzzo, über das gesamte Mairatal herrschte, begann auch in San Michele di Prazzo das Salz knapp zu werden. Die Not an Salz war in jener Zeit so groß, dass die Leute durch das Gebirge bis zum Meer wanderten, um sich das Salz von dort zu holen. Kam es aber vor, dass das Salz trotzdem nicht für alle Einwohner ausreichte, packte die Leute die Angst und sie benahmen sich wie in Zeiten einer Hungersnot. Es ist nicht bekannt wie sich die anderen Talbewohner verhielten, aber jene von San Michele beschlossen nach langer Überlegung, die geringe Menge an Salz, die noch da war, anzubauen. Sie besäten also ein kleines Stück Feld und warteten drei Wochen, dann machten sie sich alle zusammen auf den Weg, um zu ernten. Als sie aber auf dem Feld nur Grillen sahen, erstarrten sie wie Salzstatuen und wussten nicht was sie tun sollten. Der Bürgermeister fand als Erster wieder die Sprache und sagte im Befehlston: “Die Grillen haben uns das Salz vom Feld weggenommen, also nehmen wir die Grillen vom Feld weg.“ Daraufhin befahl er, dass sich jeder Bewohner von San Michele mit einem Stock bewaffnen und auf die Grillen einschlagen sollte. Die Bewohner von San Michele fanden dies richtig und als einer von ihnen eine Grille am Kopf des Bürgermeisters sah, schlug er einfach zu: mit einem Schlag tötete er die Grille aber auch den, der darunter stand. Damit endete dieser komische Krieg, wie aus der Antwort der heimkehrenden Männer an ihre Frauen, die sie auf der Schwelle ihrer Häuser erwarteten, zu schließen ist: “Wir haben zwei getötet, einen der unseren und einen der anderen.“ So entstand der Spitzname, den sich die Einwohner von San Michele ab jenem Moment verdienten und mit dem sie im ganzen Mairatal noch heute und vielleicht für immer genannt werden: „i Grich“ (die Grillen).

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