BERGWANDERUNG AUF DEN CHERSOGNO (3024 m)
Schwierigkeit und Höhenunterschied: 1024 m Erforderliche Zeit: durchschnittlich: 3.35 von Grange Chiotti bis zur Spitze (1.15 von Grange Chiotti bis zum Berg Chiosso, schließlich 1.50 zum Pass von Chersogno, und von dort 0.30 zur Spitze).

Durch die besondere Position des Monte Chersogno, der über das hohe Mairatal “wacht”, ist diese Bergspitze vom ganzen Tal und von der gesamten Ebene von Cuneo aus erkenntlich. Die drei Bergketten dieses Gebirges bilden drei Täler, die durch zahlreiche Zugangswege erreichbar sind. Wanderweg: von Grange Chiotti bergauf längs der eindrucksvollen Bergwand des Chersogno.
Man erreicht also den Hügel von Chiosso (2407 m) und in der weiten grünen Mulde des Piano del Vallone ein schönes Plateau und auf dem der Chersogno vom Nord-Nordwesthang erscheint und das die berühmten Bergspitzen Rocca La Marchisa, Rocca Gialeo und Pelvo d’Elva wie ein Amphitheater umgeben, die am Rückweg eine Rast wert sind. Vom Piano del Vallone schlängelt sich der Weg durch den mühsamen und leicht abrutschenden Kanal, der am Berg des oberen Chersogno (ungefähr 2880 m) endet. Vom diesem geht es noch 20 Minuten lang in schüttiger Kletterei steil bergauf am breiten südwestlichen Bergkamm. Der Gipfel belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht, besonders nördlich auf die Marchisa-Kette mit dem Pelvo d’Elba und dahinter dem Monviso. Eine anstrengende aber absolut empfohlene Wanderung mit einem steilen Weg, der aber nie schwierig oder gefährlich ist. Die am schwersten zu überwindende Strecke ist der Aufstieg zum oberen Berg Chersogno, ist aber ein wunderschöner “Dreitausender”, der einem trainierten Ausflügler keine Probleme bereitet.

HIRTENWEG SAN MICHELE DI PRAZZO
Der „Hirtenweg“ diente in den vergangenen Jahrhunderten den Einwohnern von San Michele, Ussolo und Acceglio, um die Tiere, vor allem Rinder, Ziegen und Schafe auf die Alm zu bringen. Damals waren es alte Leute und Kinder, die längs dieses Pfades die Alm erstiegen, während Frauen und Männer auf den Feldern arbeiteten. Neulich wurde dieser antike Pfad wieder entdeckt und von einigen Volontären von San Michele hergerichtet, um den Wanderern die Gelegenheit zu bieten, einen Sprung in die Vergangenheit zu machen und die Spuren einstiger Hirten zu erforschen. Den “Hirtenweg" entlang zu wandern ist eine richtige “full immersion” in eine unberührte Natur mit Blick auf ein wunderschönes Panorama, das sich vom Chersogno bis zum Monviso, vom Tal von Cuneo bis Rocca la Meja und von den Oronaye zum Berg Cervet hinzieht. Wanderstrecke • Berghütten Chiotti (2034 m) • Berg Ruissas (2677m 2,30 h) • Porte di Roma (2433m, 3,30 h) • Berghütten Chiotti (2034 m, 6,00 h). Von den Berghütten Chiotti (2034 m) von San Michele Prazzo führt der Weg auf den Hängen des Berges Chersogno bergauf bis zu den Felsen des Monte le Brune und geht dann weiter in Richtung Süden bis zum Berg Ruissas (2677 m). Danach erreicht man den Piagnelier: von hier kann man auf einer Abzweigung des Hirtenwegs nach Acceglio bergab wandern. Nach der Abzweigung geht der Weg in östlicher Richtung am Rand der grünen Almen auf einem charakteristischen Felsendurchgang Porte di Roma genannt (2433 m) weiter. Nach der zweiten Abzweigung, die nach Ussolo hinabführt, beginnt der Rückweg auf grünen Wiesen am Monte Chirle (2315 m) vorbei. Von hier erreicht man gegen Norden die letzte Abzweigung, von der es bergab nach Borgata Campiglione von San Michele geht. Wandert man dagegen am Weg weiter, der durch Wälder und Gebüsche führt, kommt man wieder zu den Berghütten Chiotti. Schwierigkeit: EB (Erfahrene Bergsteiger), einige einfache Durchgänge auf Felsen mit Drahtseilen. Erforderliche Zeit: etwa 6,00 Stunden, Höhenunterschied bergauf: etwa 650 m. Wegmarkierungen: Kerben und gelb-rote Stäbe, Steinmännchen und Wegschilder. Genauere Informationen können Sie direkt in der jeweiligen Unterkunftsstätte einholen.

WEG LOU VIOL VON GENESTE' SAN MICHELE DI PRAZZO
Naturalistischer Weg – ringförmig angelegt führt er inmitten der Natur durch unterschiedliche Umgebungen, vom lichten Lärchenwald bis zum dichten Rottannenwald, von den Prärien zu den Felsenwänden bis zum Genestè. Der zweite Teil der Strecke geht durch aride Prärien, in denen prachtvolle Tannen die Landschaft beherrschen; charakteristisch sind die Ginster, Schwarzbirnenbäume, Lavendel und Hagebutten mit Saisonblüte. Dieser Weg gestattet häufig den Blick auf das in diesem Territorium lebende Wild: Rehe, Hirsche, Gämsen, Habichte, Königsadler und Bartgeier. Wanderstrecke: ringförmig: Berghütte Allemandi – Berg Ruvera – Berghütte San Vittore – Berghütte Castelli, - Berghütte Allemandi. Niedrigste Höhenlage: 1480 m ü.d.M. Höchste Höhenlage: 1545 m ü.d.M. Durchschnittliche Wanderzeit: etwa 2 Stunden Schwierigkeit: leicht (es wird empfohlen, auf einige gefährliche Stellen zu achten) Günstigste Jahreszeit: vom Frühjahr bis Herbst. Wegmarkierung: gelbe Kerben und senkrechte Holzmarkierungen mit gelber Beschriftung. Interessante Stellen längs des Weges: Strecke Allemandi-Berg Ruvera: Ausblick auf das Mairatal / bergab inmitten von Ginster, Lavendel und Tannenbäumen – Berg Ruvera: kleine Steinmauern, die von den Einwohnern von San Michele für die Buchenholzversorgung erbaut wurden / Bauernhaus mit angeschlossenem Backofen im Felsen, bekannt als “Granjo ‘d Mundin ‘d Roc” - Berghütte San Vittore: schönes Panorama in der Nähe der Kappelle auf einer Felsenspitze.
Previsioni del tempo
Spaziergänge:
Sentiero Renato Cavallero
Sentiero Dino Icardi
Für Auskünfte und Buchungen:
La Tano di Grich dalle Sorelle Cesano
Borg. Chiesa, Fraz. San Michele 3 12028 Prazzo (CN)
Tel: +39 0171 99307
Email: info@latanodigrich.it